Montag, 24. Juli 2017

In aller Kürze noch mehr Würze: Homemade Seasoned Salt

…und für andere Speisen benutze ich immer wieder gerne dieses hier:


Homemade Seasoned Salt

3ts Knoblauchpulver (3TL)
3ts Zwiebelpulver (3TL)
3ts Salz (3TL)
2ts Paprika (2TL)  
2ts Pfeffer (2TL)

Für die „spicy“-Variante noch 1TL Chiliflocken 
oder 2TL scharfes geräuchertes Paprikapulver 
zugeben.




Foto: M-iPhone

J

Guten Appetit!

Dienstag, 20. Juni 2017

Würze ist das halbe Leben: Homemade Burger Seasoning

Da es ja das ein oder andere (Hack-)Fleischrezept auf diesem Blog gibt, dachte ich mir es wäre mal an der Zeit, mein Hackfleisch-Gewürz-Geheimnis zu lüften.

Hinter dem logischerweise gar kein Geheimnis steckt, sondern wie immer ein “geklautes” Rezept:


Homemade Burger Seasoning
 
½tsp Ancho-Chili-Pulver (½TL)
scharfes geräuchertes Paprikapulver
1½tbsp Paprika (1½EL)
½tsp Zwiebelpulver (½TL)
½tsp Knoblauchpulver (½TL)
½tsp Salz (½TL)
1½tsp Pfeffer (1½TL)
1tsp brauner Zucker (1TL)
½tsp Thymian (½TL)

Alle Zutaten vermischen und in einem geschlossenen Behälter aufbewahren.
Pro 450g Fleisch 2½tsp (2½TL) Seasoning verwenden.



Foto: M-iPhone

Verwende ich grundsätzlich zum würzen meines Hackfleischs – und bin jedes mal aufs Neue begeistert.

J

Guten Appetit!

Freitag, 5. Mai 2017

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?: Sizilianisches Pesto

Da ist er endlich, der Mai – und was macht er?

Nichts.

Versteckt sich feige hinter Wolken, Nebel (!) und Regenschauern.

16°C und mehr versprechen sie uns jeden Tag.

Könnte schon hinhauen, wenn man die einzelnen Gradzahlen in den umliegenden Städten addiert…

Aber was soll’s, vom Lamentieren ist das Wetter noch nie besser geworden – deshalb gibt’s die einzig wahre Wunderwaffe:

Sonne in den Teller zaubern!

Und was eignet sich dazu besser als italienisches Essen?
Richtig; nichts!

Also aufgemacht und losgesucht und schnell fündig geworden:

Sizilianisches Pesto

1 Knoblauchzehe, dünne Scheiben
Salz, Pfeffer, Zucker, Salz, Aceto Balsamico bianco
50g Cocktailtomaten, halbiert
1 handvoll Basilikumblätter
30g getrocknete Tomaten, grob gehackt
20g Parmesan, grob zerbröselt
30g geröstete Pinienkerne
80g Ricotta
75ml Olivenöl

Knoblauch, Tomaten, Basilikum, Parmesan, Pinienkerne, Ricotta und Öl im Mixer fein pürieren.
Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Essig abschmecken.
Mit Pasta servieren; ggfs. mit etwas Pastawasser glattrühren.





















Fotos: M-iPhone

Auch wenn die Sonne fehlt - gutes Essen wärmt ja schließlich von innen…

J 

Guten Appetit!

Freitag, 28. April 2017

Escort-Service: Lemon-Caper-Sauce

Ach.
Ihr kleinen Schwein-Igelchen.
Ich weiß ganz genau, was ihr euch gedacht habt.
;-)

Aber ich muss euch enttäuschen.
Das hier ist immer noch ein laienhafter, unschuldiger Koch-Blog und keine Vermittlungsagentur.

Aber natürlich habe ich mir wie immer etwas bei dem Titel gedacht.

Nämlich dass diese Sauce mit Sicherheit dem Lachs-Tatar aus dem vorherigen Post einen tollen Escort-Service bieten könnte.

Kapiert?
Prima J!

Zwar hat das Tatar-Rezept bereits eine Limettencreme als Begleiter, aber ich sehe keinen ernstzunehmenden Grund, warum man diese Lemon-Caper-Sauce nicht noch dazu reichen sollte.

Na dann:

Lemon-Caper-Sauce (½ cup / 125ml)

¼ cup Joghurt 1,5% (~65ml)
¼ cup Mayonnaise (~65ml)                                 
1tbsp Kapern (1EL)
1 Spritzer Kapernsud
Zesten und Saft ½ Zitrone
Salz, Pfeffer und Zucker nach Geschmack

Alle Zutaten miteinander vermengen und nach Geschmack würzen.


















Fotos: M-iPhone

Yupp.
Auch ohne das Lachs-Tatar eine runde Sache.

J


Guten Appetit!

Mittwoch, 5. April 2017

Da Lachs ich doch! Lachs-Tatar mit Limettencreme

Ja, da freu ich mich, wenn ich so ein Gericht entdeckt habe!

Und dann war es auch noch so schnell fertig gemacht.

Und dann hat es auch noch sooooo gut geschmeckt.

Und obendrein noch recht ansehnlich auf dem Teller ausgesehen.

Und....

Ok, ok, ok, hier kommt das Rezept:


Lachs-Tatar mit Limettencreme (2 Personen)

150 g Lachsfilet 
(ohne Haut und Gräten)
½ Bio-Limette
½ TL Honig
1 EL Olivenöl
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle
75 g Crème fraîche
½ Beet Kresse
1 Metallring (6 - 8 cm Ø)
Öl für den Ring

Die beiden Lachssorten fein würfeln, in eine Schüssel geben und kühl stellen. Frühlingszwiebel putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Limette heiß waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
Lachswürfel mit dem Honig, der Hälfte des Limettensafts, Limettenschale, Olivenöl, Frühlingszwiebel und Knoblauch mischen und das Tatar mit Salz und Pfeffer würzen. Crème fraîche mit dem restlichen Limettensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Metallring innen leicht einölen und auf einen Teller stellen. Je die Hälfte des Tatars hineingeben, glatt streichen, mit einem Teil der Limettencreme bedecken, glatt streichen und den Ring abziehen. Auf die gleiche Art und Weise ein weiteres Tatartürmchen auf einen zweiten Teller setzen.
Die Kresse vom Beet schneiden und dekorativ auf den Tatartürmchen anrichten.

Foto: M-iPhone

P.S.: da ich keinen Metallring besitze habe ich einfach mein Lachstürmchen „freihändig“ gebaut – ich denke, das ist mir auch ganz gut gelungen!

J

Guten Appetit!

Donnerstag, 23. März 2017

Kennt ihr das? Geschmälzte Maultaschen (á la casa)

Um einen solchen Blog mit Posts zu füllen, muss gekocht werden.
Viel.
Noch mehr.
Immer wieder.

Das macht viel Spaß – und braucht einiges an Zeit.
Und Geld.
Und Ideen für die Blog-Einträge.

Leider entspringt aber meinem Hirn nicht täglich ein Text zu einem gekochten Rezept.

Und, um nicht zu verhungern bis das nächste sprachliche Feuerwerk aus mir herausbricht, koche ich natürlich auch ganz profane Gerichte ohne literarische Begleitung.

Und da dachte ich mir heute, warum nicht auch mal einen Eintrag über ein solch alltägliches Sättigungs-Gericht schreiben?

Gesagt, getan.

Heute gibt es Maultaschen.

So wie ich sie von früher kenne. Einfach und lecker.

Und ich gestehe, dass ich aus Gründen des Jugend- und Gourmetschutzes darauf verzichtet habe, eine für mich essentielle Zutat namentlich oder bildlich aufzuführen.

(*wisper hinter vorgehaltener Hand*: K e t c h u p)
(ohne geht gar nicht!)

Geschmälzte Maultaschen á la casa (2 Personen)

1 Pckg. Schwäbische Maultaschen (300g)
1 Zwiebel, gehackt
2 Eier, verkleppert
etwas Öl oder Butter
Gewürze nach Geschmack

Maultaschen in Stücke schneiden. Zwiebeln im Öl/Butter glasig
andünsten. Maultaschen zugeben und leicht braun anrösten.
Nach Geschmack würzen. Verkleppertes Ei über die
Maultaschen-Zwiebel-Masse geben und stocken lassen.

Fotos: M-iPhone




Und hier noch eine Info aus dem Bereich „unnützes Wissen“:

Die Maultaschen nennt man im Volksmund auch „Herrgottsbescheißerle“.

Einer der Legenden nach wollten schelmische Zisterziensermönche während der Fastenzeit nicht auf Fleisch verzichten – und versteckten es einfach in einem Teigmantel, so dass der liebe Gott es nicht sehen konnte.

Ob sie damit durchgekommen sind, ist allerdings nicht überliefert.

J 

Guten Appetit!